Studie Best Practice



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Katastrophenhilfe für Tierheime in Not im Zuge des Hochwassers 2013

Best Practice Guide vom Deutschen Tierschutzbund e.V.
Best Practice Guide

Problemstellung

Als Tierschutzorganisation mit Sitz in Deutschland ist es nicht alltäglich, auf nationaler Ebene mit Katastrophen konfrontiert zu werden.
Vor diesem Hintergrund war es 2013 eine besondere Situation, die auch besondere Maßnahmen erforderte. Schnelle und unbürokratische Hilfe für die betroffenen Tierheime und die dort ansässigen Tiere waren gefragt. Aufgrund des Zeitdrucks mussten die Spendenaufrufe also sehr rasch erfolgen.

Maßnahmen

Erste Fragestellung: Durch welches Fundraising-Instrument lassen sich schnell viele Menschen erreichen?

  1. Die Wahl fiel auf den Versand eines Emergency-Mailing
    Die Dringlichkeit und der Notfallcharakter des Spendenaufrufs waren klar erkennbar.

    Die Spendengelder wurden in einem extra für Tierheim-Notfälle angelegten "Topf" gesammelt, dem Feuerwehrfonds.

  2. Online und Social Media Maßnahmen

    Hochwasser-Emergency-Teaser auf der Startseite der Spendenseite.
    Liveticker zu den aktuellen Entwicklungen in den betroffenen Tierheimen.
    Versand eines Sondernewsletters mit aktuellen "Ticker-Meldungen", Ticker-Meldungen wurden regelmäßig auf der Website aktualisiert.
    Weitere Online-Aufrufe auf mehreren Spendenportalen: betterplace.org (Foto), flutspenden.de (Fundraisermagazin), Helpdirect.org.
    Google Grants Anzeigen.
    Als Nachbericht: Aufzeigen der Aufräumarbeiten auf unserer Homepage und auf Facebook.

  3. Darstellung in eigenen Medien

    Mehrere Artikel in unserer Mitgliederzeitschrift "du und das tier"

  4. Aktivierung von Kooperationspartnern

    Die Aktivierung unserer Kooperationspartner Whiskas/Pedigree und der Fressnapf Tiernahrungs GmbH (Ziel war die Ersthilfe in Form von Futter- und Sachspenden).
    Aktivierung des Medienpartners "funkuhr" (Medienpartner bei der Vergabe des "Deutschen Tierschutzpreises") führte zu einem Spendenaufruf in diesem Medium.

  5. Dank und Nachbericht!
    Der erfolgte in unserer Mitgliederzeitschrift „du und das tier“ (Zielgruppe Mitglieder) sowie mit dem nächsten Quittungsmailing (Versand der Spendenquittungen) an alle Hochwasser-Spender (Zielgruppe Spender) und brachte nochmals erhebliche Spendeneinnahmen.
Emergency-Mailing adra
Emergency-Teaser adra
Facebook adra
Medien-Darstellung adra
Sondernewsletter adra
Online-Aufrufe adra

Ergebnis

Circa 500.000 € Spendeneinnahmen über diverse Fundraising-Kanäle.
Hunde- und Katzenfutter im Wert von 100.000 € als Soforthilfe von unserem Kooperationspartner Whiskas/Pedigre.
Futter- und Sachspenden im Wert von etwa 50.000 € als Soforthilfe von unserem Kooperationspartner Fressnapf Tiernahrungs GmbH.
Corporate Volunteering: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Whiskas/Pedigree haben bei Aufräumarbeiten in einem betroffenen Tierheim geholfen.

Kontakt

Ansprechpartner für Fragen zu dieser Aktion ist:

Wilfried Britz (Leiter Fundraising)
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
53129 Bonn
Tel. 0228 / 604 96 39
E-Mail: britz@tierschutzbund.de
www.tierschutzbund.de

Spendenkonto

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN Spendenkonto: DE 88 37050198 0000040444
BIC: COLS DE 33